> ## Content Index
> Fetch the complete content index at: https://www.suedtirolmagazin.it/llms.txt
> Use this file to discover other available public pages before exploring further.

# Mit dem Assistenzhund Buddy zwischen Bozen und Meran: Wenn das Leben wieder einfache Wege geht
- URL: https://www.suedtirolmagazin.it/mit-dem-assistenzhund-buddy-zwischen-bozen-und-meran-wenn-das-leben-wieder-einfache-wege-geht/
- Published: 2026-08-28T23:14:20.000Z
- Updated: 2026-08-28T23:14:20.000Z
- Author: Patrick Graber
- Tags: Nahaufnahme, Geschichten, Leben & Alltag

In den letzten sieben Tagen war es hier bewusst ruhig. Ich habe mir eine Auszeit genommen – nicht aus Trägheit, sondern um neue Kräfte zu sammeln, Ängste über Bord zu werfen und das echte Leben endlich wieder ungefiltert an mich heranzulassen. Denn wenn man Neues entdecken und spüren will, muss man über seinen eigenen Schatten springen.

Die beste Gelegenheit dazu ergab sich ganz spontan: Ein guter Freund, der ursprünglich aus Südtirol stammt, lebte bis vor kurzem im Ausland und war jahrelang nur selten zu Besuch in der Heimat. Nun ist er zurückgekehrt, um hier wieder fest Fuß zu fassen. Diesen Moment wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen. Wir haben die gemeinsame Zeit genutzt, uns gegenseitig besucht und die Tage einfach treiben lassen – immer mit dabei: sein treuer Assistenzhund Buddy.

![](https://storage.ghost.io/c/1d/bb/1dbb1061-46c7-48be-acb2-bdb10ac28be1/content/images/2026/08/20260822_162527.jpg)

Zweimal stieg ich in den Zug hinüber nach Meran. Es tat unglaublich gut, das gewohnte Umfeld hinter sich zu lassen, durch die Kurstadt zu schlendern und die Hektik verblassen zu lassen. Im Bistro der Therme Meran kehrten wir für einen Kaffee und einen Aperitif ein, später ließen wir den Nachmittag bei einem Glas Wein in der *Bar Wunderbar* ausklingen. Buddys gelassene Art übertrug sich sofort auf uns; mit vier Pfoten an der Seite geht man mit einem ganz anderen Blick durch die Straßen.

![](https://storage.ghost.io/c/1d/bb/1dbb1061-46c7-48be-acb2-bdb10ac28be1/content/images/2026/08/20260827_145052.jpg)

Die anderen Male haben wir die Tage nach Bozen verlegt. Statt des üblichen Innenstadttrubels zogen wir hinaus an den Bozner Flugplatz. Es hat eine überraschende Ruhe, am Rand entlangzuspazieren, während die Propeller drehen, und einfach zuzusehen, wie die Maschinen starten und landen. Ein anderes Mal verschlug es uns nach St. Jakob. Nach einer ausgiebigen Runde im Grünen kehrten wir in der *New Bar Campo* ein, um eine Kleinigkeit zu essen, etwas zu trinken und stundenlang über alte Zeiten und Neuanfänge zu reden.

Diese Woche hat mir vor Augen geführt, worauf es ankommt: Das Leben wartet nicht darauf, dass alle Sorgen von allein verschwinden. Manchmal muss man den ersten Schritt wagen, die Tür aufstoßen und sich auf den Weg machen – am besten in guter Begleitung und mit einem klaren Blick auf die eigene Heimat.

![](https://storage.ghost.io/c/1d/bb/1dbb1061-46c7-48be-acb2-bdb10ac28be1/content/images/2026/08/20260828_141505--1-.jpg)