Wer ist gerade aktiv? WhatsApp experimentiert aktuell mit einer optischen Generalüberholung für den Online-Status. Nach ersten Tests auf Android-Geräten taucht der neue, markante grüne Punkt nun auch in der iOS-Beta für das iPhone auf.
Wer wissen möchte, ob Freunde oder Geschäftspartner gerade auf WhatsApp erreichbar sind, schaut bisher auf den kleinen Textzug „Online“ direkt unter dem Namen im Chatfenster. Doch das soll sich bald ändern. Meta arbeitet im Hintergrund an einer visuellen Anpassung, die das Nutzererlebnis plattformübergreifend vereinheitlichen soll und die wir bereits von anderen Apps wie Instagram oder Facebook kennen.
Live-Indikator in der Kontaktinfo
Wie die Experten von WABetaInfo in der neuesten iOS-Beta-Version (über TestFlight) entdeckt haben, führt WhatsApp einen kleinen, grünen Punkt als klaren Live-Indikator für den Online-Status ein.
Allerdings verhält sich das Feature im aktuellen Testlauf noch recht dezent: Der grüne Aktivitäts-Punkt taucht im Moment ausschließlich auf der Detailseite der Kontaktinformationen direkt am Profilbild auf – und (noch) nicht in der allgemeinen Chat-Übersichtsliste oder direkt im laufenden Gesprächsverlauf. Sobald der entsprechende Kontakt die App schließt oder in den Hintergrund schiebt, verschwindet der Punkt in Echtzeit wieder.
Keine Panik beim Datenschutz: Bestehende Regeln bleiben aktiv
Die wichtigste Nachricht vorweg für alle, die Wert auf ihre Privatsphäre legen: Der grüne Punkt hebelt keine bestehenden Datenschutzeinstellungen aus.
WhatsApp hält sich strikt an die Vorgaben, die du in den Einstellungen festgelegt hast. Wer seinen Online-Status oder die „Zuletzt online“-Anzeige bereits für andere unsichtbar gemacht hat, wird auch durch den neuen grünen Punkt nicht verraten. Der Indikator bleibt bei blockierten oder versteckten Profilen schlichtweg aus.
Wann kommt das Feature für alle Südtiroler?
Da sich die Funktion derzeit in der geschlossenen Beta-Phase für iOS und Android befindet, steht ein offizielles Release-Datum für die breite Öffentlichkeit noch nicht fest. In der Regel vergehen von den ersten Beta-Tests bis zum weltweiten Roll-out für alle Smartphones jedoch nur wenige Wochen.
Das Update zeigt deutlich, in welche Richtung Meta den Messenger steuern möchte: weg von reinen Textelementen, hin zu einer dynamischen und modernen Benutzeroberfläche, bei der die Erreichbarkeit von Kontakten schneller erfasst werden soll.