Sicher surfen am Strand und im Urlaub: Firefox schenkt Nutzern diesen Sommer unlimitiertes VPN
Egal ob am Gardasee, beim Zwischenstopp am Flughafen Verona oder im Café in Bozen: Wer im Sommer unterwegs ist, nutzt gerne öffentliche WLAN-Netze. Um dabei die eigenen Daten zu schützen, bietet Mozilla ab sofort ein besonderes Highlight. Für die Sommermonate fällt beim im Firefox-Browser integrierten VPN-Dienst das Datenlimit komplett.
Die Ferienzeit steht vor der Tür, und mit ihr zieht es viele Südtiroler in die Ferne – oder einfach an den nächsten Badesee. Dabei ist das Smartphone oder der Laptop der ständige Begleiter. Doch Vorsicht: Wer sich unterwegs in kostenlose, öffentliche WLAN-Hotspots an Bahnhöfen, Flughäfen oder in Hotels einwählt, geht immer ein Sicherheitsrisiko ein. Kriminelle können in ungesicherten Netzwerken vergleichsweise leicht Passwörter, Kreditkartendaten oder das Surfverhalten ausspionieren.
Die Lösung für dieses Problem heißt VPN (Virtuelles Privates Netzwerk). Es verschlüsselt den Datenverkehr und verschleiert die eigene IP-Adresse. Genau hier setzt die aktuelle Sommeraktion von Mozilla an: Der beliebte Firefox-Browser wertet seine integrierte, kostenlose VPN-Funktion massiv auf.
Sommer-Aktion: Unlimitiertes Datenvolumen statt 50-GB-Grenze
Normalerweise ist der im Browser integrierte Schutzdienst von Mozilla auf ein monatliches Datenvolumen von 50 Gigabyte beschränkt – was für normales Surfen zwar oft reicht, beim Streamen von Videos im Urlaub aber schnell aufgebraucht ist.
Wie das Tech-Portal Caschys Blog und Mozilla nun offiziell bekannt gaben, fällt diese Grenze ab sofort und bis zum 31. August 2026 komplett weg. Das bedeutet: Den ganzen Sommer über können Firefox-Nutzer unbegrenzt und völlig kostenlos mit verschlüsselter Verbindung im Netz surfen.
Große Serverauswahl – Ideal für das „Heimat-Gefühl“ im Ausland
Neben dem unendlichen Datenvolumen gibt es ein weiteres großes Upgrade: Bisher war die Auswahl der Serverstandorte in der Gratis-Variante stark eingeschränkt. Für den Aktionszeitraum schaltet Mozilla nun insgesamt 28 Länderstandorte weltweit frei – darunter Deutschland, Italien, Österreich, die USA und Großbritannien.
Für reisende Südtiroler hat das einen unschlagbaren Vorteil: Wer im Sommer außerhalb der EU Urlaub macht (beispielsweise in den USA oder in Asien), kann sich virtuell über einen Server in der Heimat (z. B. Italien oder Österreich) einwählen. So lassen sich lästige geografische Sperren umgehen, und man hat auch aus der Ferne Zugriff auf vertraute Webseiten oder Mediatheken, als säße man zu Hause auf dem Balkon.
Einfache Bedienung mit einer kleinen Einschränkung
Die Aktivierung ist denkbar einfach: Wer ein kostenloses Firefox-Konto besitzt, kann den VPN-Schutz direkt über ein Symbol in der Werkzeugleiste des Browsers ein- und ausschalten. Sollte eine Webseite einmal Probleme mit der aktiven VPN-Verbindung machen, erlaubt es das System, den Schutz gezielt für diese eine Adresse zu deaktivieren.
Wichtig zu wissen: Es handelt sich hierbei um ein reines Browser-VPN. Das bedeutet, dass nur die Daten geschützt sind, die direkt über den Firefox-Browser laufen. Andere Apps auf dem Gerät – wie etwa WhatsApp, die Wetter-App oder separate Streaming-Anwendungen – nutzen weiterhin die normale, unverschlüsselte Verbindung. Wer das gesamte Gerät absichern möchte, muss weiterhin auf kostenpflichtige Full-Service-VPNs (wie das reguläre Mozilla VPN) zurückgreifen.
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