Ein kurzer Halt beim Bäcker endete für eine Seniorin in der Schweiz mit einem regelrechten Schock auf dem Kontoauszug. Eigentlich wollte die Frau in einer Bäckerei am Bahnhof Winterthur lediglich einen Nussgipfel kaufen – doch am Ende buchte das Terminal unglaubliche 1.612,14 Franken (über 1.700 Euro) von ihrem Konto ab.
PIN-Nummer als Trinkgeld eingetippt
Ursache für den horrenden Gebäckpreis war eine verhängnisvolle Verwechslung am modernen Kartenterminal. Bevor die eigentliche Bezahlung freigegeben wurde, fragte das Gerät digital nach einem Trinkgeld. Die Seniorin hielt das Eingabefeld jedoch fälschlicherweise für die Abfrage ihrer Geheimzahl und tippte routiniert ihren vierstelligen PIN-Code ein – und bestätigte damit ein unfreiwilliges Trinkgeld in vierstelliger Höhe.
Erst beim späteren Blick auf die Bankabrechnung bemerkte die Kundin das Malheur. Da moderne Kassensysteme solche Beträge teils intern verarbeiten und die Rückabwicklung über Zahlungsdienstleister bürokratische Hürden mit sich bringt, entwickelte sich der Fall zu einer tagelangen Zitterpartie, ehe die Summe schließlich zurückerstattet werden konnte.