Das Land Südtirol investiert massiv in die Schiene: Insgesamt 34,1 Millionen Euro fließen in die Modernisierung der regionalen Bahnflotte. Das hat die Landesregierung auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider beschlossen.

Im Mittelpunkt der Investitionen steht die Überholung der sieben bekannten Flirt-Züge (ETR 170). Diese haben seit ihrer Inbetriebnahme vor mehr als einem Jahrzehnt jeweils rund 1,7 Millionen Kilometer auf Südtirols Schienennetz zurückgelegt. Nun steht die gesetzlich vorgeschriebene Generalüberholung (Revision) an, um Betriebssicherheit und Fahrkomfort für die kommenden Jahre zu garantieren.

Neben der technischen Instandsetzung investiert das Land auch in moderne Zug-Technologie: Neue Zugskomponenten und Antriebe sollen nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern die Züge auch leiser und zuverlässiger machen. Ein weiterer Teil der Gelder wird für die Umrüstung auf das europäische Zugsicherungssystem ETCS verwendet, das für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr unabdingbar ist.

Ziel des millionenschweren Investitionspakets ist es, den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol pünktlicher und attraktiver zu gestalten – gerade im Hinblick auf den täglichen Berufs- und Schülerverkehr.