Ein Paukenschlag in der deutschen Medienwelt: Gabor Steingart und Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner expandieren nach Frankfurt. Für über 40 Millionen Euro bauen sie die „Pioneer Three“ – ein 80 Meter langes, schwimmendes Medienschiff, das als hochmoderner Finanz-Newsroom und Event-Hub im Frankfurter Bankenviertel vor Anker gehen soll.
Während traditionelle Verlage sparen und Redaktionen verkleinern, geht die Mediengruppe The Pioneer den genau entgegengesetzten Weg. Nach der Pioneer One und Two in Berlin folgt nun der ganz große Wurf in der deutschen Finanzmetropole.
Die „Kathedrale des Kapitalismus“ auf dem Main
Die nackten Zahlen des neuen Projekts sind für die Medienbranche atemberaubend:
- 80 Meter lang und elf Meter breit wird der schwimmende Koloss.
- Über 40 Millionen Euro fließen in den Bau des dreistöckigen Schiffs.
- 1.000 Quadratmeter Nutzfläche bieten Platz für einen hochmodernen Newsroom und eine Event-Fläche für bis zu 400 Gäste.
Ausgestattet mit Bloomberg-Terminals, riesigen LED-Wänden und modernster Übertragungstechnik soll das Schiff direkt im Frankfurter Bankenviertel stationiert werden.

Kampf gegen das „Kapital-Versagen“
Gabor Steingart verfolgt mit dem neuen Standort ein klares Ziel: Er will den Wirtschafts- und Finanzjournalismus in Deutschland revolutionieren und den Bürgern das Thema Geldanlage näherbringen. Flankiert wird der Start in Frankfurt vom neuen, täglichen Börsen-Podcast „Frontrunners“.
Das ehrgeizige Ziel der Macher: Die Zahl der zahlenden Abonnenten soll von derzeit 75.000 auf über 200.000 wachsen.
Ein Blick zurück: So sieht das Konzept in Aktion aus
Bereits das Vorgänger-Schiff, die Pioneer Two, setzte neue Maßstäbe bei der schwimmenden Medienproduktion auf dem Wasser:
The Pioneer Two – Schiffstaufe & Pre-Launch