Ein folgenschwerer Bergunfall hat sich im Fassatal ereignet: Für einen Bergsteiger aus der Provinz Treviso kam nach einem Absturz über steiles Felsgelände jede Hilfe zu spät.
FASSATAL / TRENTINO – Ein tragischer Bergunfall hat die Nachbarprovinz erschüttert: Auf den Kämmen der Costabella (Creste di Costabella) im Fassatal ist ein Wanderer rund 300 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe gestürzt. Für den Mann kam jede Rettung zu spät.
Das Unglück ereignete sich am Montagnachmittag in hochalpinem Terrain. Ersten Informationen zufolge war der Wanderer, der aus der norditalienischen Provinz Treviso stammt, auf dem anspruchsvollen Höhenweg unterwegs, als er plötzlich den Halt verlor.
Der Mann stürzte rund 300 Meter über eine steile Fels- und Schotterflanke ab. Zeugen und Begleiter schlugen sofort Alarm, woraufhin die Trentiner Notrufzentrale umgehend die Bergrettung sowie den Notarzthubschrauber an die Unfallstelle entsandte.
Trotz des raschen Eintreffens der Rettungskräfte konnte der Notarzt vor Ort nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Die schweren Verletzungen durch den weiten Sturz ließen keine Überlebenschance. Die Bergung des Leichnams im unwegsamen Gelände gestaltete sich äußerst schwierig. Die Behörden haben die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.