Die anhaltende Trockenheit setzt Südtirols Bäuerinnen und Bauern zunehmend unter Druck. Um sinkenden Erträgen und steigenden Kosten entgegenzuwirken, werden nun langfristige Maßnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung gefordert.
Die Folgen des fehlenden Niederschlags machen sich auf den Feldern und Wiesen in ganz Südtirol bemerkbar. Sinkende Erträge und gleichzeitig steigende Produktionskosten bringen viele landwirtschaftliche Betriebe vor erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen.
SVP-Landtagsabgeordneter Franz Locher mahnt daher zur Eile und fordert ein vorausschauendes Handeln der Politik:
„Es braucht ein koordiniertes Gesamtkonzept, das kurzfristige Hilfen mit langfristigen Investitionen verbindet und den sorgsamen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser sicherstellt“, so Locher.
Speicherbecken und moderne Beregnung im Fokus
Neben akuten Nothilfen steht vor allem die Infrastruktur im Mittelpunkt der Debatte. Um auf künftige Dürreperioden vorbereitet zu sein, brauche es:
- Effizientere Bewässerungssysteme: Der Umstieg auf wassersparende Techniken wie Tröpfchenbewässerung.
- Ausbau von Speicherbecken: Gefüllte Wasserspeicher in den Frühlingsmonaten, um Reserven für trockene Sommermonate zu schaffen.
- Bürokratieabbau: Schnellere Genehmigungsverfahren für landwirtschaftliche Wasserbauten.
Der Landtag wird sich in den kommenden Sitzungen intensiver mit den geforderten Maßnahmen und der Mittelbereitstellung für die heimische Landwirtschaft befassen.