Wenn die Sommerhitze unerträglich wird: Eine neue Erfindung aus Japan soll Arbeiter und Passanten blitzschnell vor Hitzeschlägen schützen.
Der „Menschenkühlschrank“ aus Japan wird hier gezeigt
Während Europa mit sommerlichen Hitzewellen kämpft, setzt Japan auf eine extrem ungewöhnliche Lösung: Der japanische Hersteller SDRS hat eine mobile Kühlkabine entwickelt, die als „Do Hiemon“ bekannt wird – umgangssprachlich auch als „Menschenkühlschrank“ bezeichnet.
Was steckt hinter der Erfindung?
Die Ein-Personen-Kabine erinnert optisch an einen riesigen Kühlschrank oder eine Telefonzelle. Statt Lebensmitteln bietet sie jedoch geplagten Menschen Zuflucht vor extremer Hitze.
Wer sich in die Kabine setzt, bekommt gezielt 5 °C kalte Luft auf Kopf, Nacken, Schultern und Rücken geblasen. Bereits nach fünf Minuten soll die Körpertemperatur spürbar sinken und Erste Hilfe bei Überhitzung bieten.
Mobil und stromsparend
Gedacht ist die Kabine vor allem für Baustellen, die Landwirtschaft oder öffentliche Plätze, um Arbeiter und Fußgänger vor Hitzeschlägen zu bewahren. Dank integrierter Rollen lässt sie sich leicht transportieren und benötigt keine feste Installation. Zudem verbraucht das System nur etwa halb so viel Strom wie eine herkömmliche mobile Klimaanlage.
Ganz billig ist der portable Eispalast allerdings nicht: In Japan schlägt die Kabine mit rund 9.280 US-Dollar (vor Steuern) zu Buche.