BOZEN – Jahrelang lieferten sich das Land Südtirol und der Sportartikelhersteller Oberalp einen erbitterten Rechtsstreit um die Schutzmasken-Lieferungen aus der Anfangsphase der Corona-Pandemie. Nun deutet sich hinter den Kulissen ein Milliarden- bzw. Millionenschwerer Durchbruch an.

Im Raum stand ursprünglich eine offene Summe von rund 30 Millionen Euro für die damals beschaffte Schutzausrüstung, die später teils wegen fehlender Zertifizierungen beschlagnahmt wurde. Nach jahrelangem Tauziehen vor den Gerichten stehen beide Parteien nun offenbar unmittelbar vor einem außergerichtlichen Vergleich.

Sollte die Vereinbarung Rechtskraft erlangen, fließt voraussichtlich eine Millionensumme an Steuergeldern, um den jahrelangen Streit endgültig zu beenden.